Austellungseröffnung Gesichter Afrikas Drucken
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 04. Mai 2008 um 22:51 Uhr
Austellungseröffung "Gesichter Afrikas" mit T. Phole im Cafe Wunderbar Um Afrika, oder besser noch, den Lebenssinn der Senegalesen kennen zu lernen, konnte dies in der Fotoausstellung von Thilo Pohle anhand der ausgestellten Bilder und seiner Erzählungen, die während seines Besuches in Senegal entstanden, lebensnah miterleben. Viele interessierte Besucher und Freunde von Thilo Pohle trafen sich im Cafe Wunderbar in Rothenburg ob der Tauber. 

Ein Vortrag über einen kaputten Stromgenerator, einer ächzenden Hängebrücke und einen hübschen - aber zu beschützenden Vogel vor einem Hotel, waren die Höhenpunkte in Pohles Erzählungen, Jedes der  farbenprächtigen Bilder, die im Cafe ausgestellt sind, hat eine eigene Geschichte. So gibt es Bilderreihen über Menschen, die Fasching feiern, eine Fotoausstellung in einem Senegalesischen Dorf, einige schöne Naturaufnahmen und einen zu beschützenden Vogel.

"Nichts ist für die Afrikaner schlimmer als ein Foto von Ihnen zu machen, denn es raubt einen Teil Ihrer Seele", so  Pohle . Deshalb war es faszinierend für Ihn, als er den Menschen dort einfach einen Fotoapparat und eine Videokamera zur Verfügung stellte, mit der sie selbst ihre Mitmenschen und Umgebung fotografierten oder filmten. Ein Experiment, was ungeahnte Ergebnisse hervorbrachte. Das Besondere war, dass diese Aufnahmen bei den Menschen im Dorf ausgestellt wurden, um so der "Seele wieder einen Teil zurückzugeben, die Ihr genommen wurde".

T. Pohle erzählt lebhaft seine gewonnen Eindrücke Senegal
Thilo Pohle erzählte faszinierend über seine gewonnen Erlebnisse in Senegal.

Eine Ausstellung in diesem Dorf - das hat es noch nie gegeben. Doch für Thilo Pohle war das eher eine weitere Herausforderung. Nach anfänglichen, technischen Problemen, die mit einfacher, afrikanischer Weise gelöst wurden, klappte alles wie am Schnürchen. Es war ein unvergessenes Erlebnis für die Dorfbewohner und Thilo Pohle.

"Wir Europäer haben die Uhren, die Afrikaner die Zeit", so schilderte der Erzähler eindrucksvoll die afrikanische Lebensweise auf humorvolle Art. Und so war sich Pohle sicher, erst die " Panne" vor der Ausstellung gehörte einfach zu einer typisch, afrikanischen Zeremonie, um bei den Senegalesen akzeptiert zu werden.

Pohles Erzählung endete mit einem schönen Vogel, der gerade in ein Hoteleingang reinstolzieren wollte.
Er hielt diesen Vogel davon ab, dieses Hotel zu betreten, weil dort hauptsächlich Jäger, die auf Safarijagd gingen, übernachteten. Doch es stellte sich heraus, dass dieser Vogel schon seit zehn Jahren Abends in das Hotel ging und sich dort am Pool zum Schlafen begab. Seit diesem Ereignis hat auch dort Pohle einen Namen "der den Vogel retten wollte" hinterlassen - zum Glück - da es leider von dieser Rettungsaktion kein Foto gibt.

Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni zu sehen, und natürlich auch das Bild mit dem schönen Vogel.

Hier der LInk zu weiteren Fotos  >> "Gesichter Afrikas"  

 

Rothenburg.org - GüDü - 30.4.08
Creative Commons License
Quellenangabe bei Kopie erwünscht  >>Linzeninfo
 

{mos_fb_discuss:18}

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. Mai 2008 um 23:17 Uhr
 
RocketTheme Joomla Templates